Dienstag, 3. Januar 2012

Almost a Midnight kiss

Je später es wurde desto nervöser wurde ich. Immer wieder schaute ich nervös auf mein Handy, checkte Facebook nach neuen Nachrichten und “Guten Rutsch”-Messages ab. Ich schrieb sinnlose SMS damit ich wenigstens etwas zu tun hatte… Irgendwas.

Doch dann hattest du dich einfach hinter mich gesetzt und die Arme um mich geschlungen. Noch nie hatte ich mich in meinem Leben so gut gefühlt wie in diesem Moment. Es gab mir irgendwie halt und den Antrieb das neue Jahr, welches jetzt auf mich zukam, sinnvoll zu nutzen. Zusammen mit dir.

Dann war es so weit. Mitternacht. Ich hatte mir von dir einen “Midnight kiss” gewünscht, doch da wir Punkt 12Uhr noch in geselliger Gruppe vor einer Kamera standen ging das nicht.

Draußen in der Kälte stellten wir uns auf um das Feuerwerk zu begutachten.

Ich liebte das Krachen und die bunten Lichter um mich herum. Und dann kamst du zu mir und legtest deine Lippen auf meine. Durch meine geschlossenen Lider bemerkte ich noch die hellen Lichter am Himmel doch für meine Sinne gab es nur noch dich.

Es war fast ein Mitternachts Kuss.

Dream 008

Dienstag, 13. Dezember 2011

Silvester

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass du hier erscheinen wirst.
Denn nach diesem stressigen Tag, an dem ich nach meiner Arbeit noch zwei Stunden über die Autobahn gerast bin um endlich mal wieder spaßig und lustig ins neue Jahr zu feiern, lag ich am Boden und kringelte mich vor lachen als es an der Tür klingelte.
Wir alle waren sichtlich überrascht und scherzten schon mit “Das ist bestimmt der Postbote” als du dann die Wohnung betratst.

Es war total komisch, es fühlte sich alles wie in Zeitlupe an. Die Anderen riefen deinen Namen, standen auf um die zu begrüßen. Ich brauchte ein paar Sekunden länger um die Information zu meinem Gehirn zu leiten und daraufhin zu reagieren.
Auch ich begrüßte dich, aber mein Herz schlug mir bis zum Hals.
Es war ein recht offenes Geheimnis in unserer Gruppe, dass ich dich mehr mochte als ich mir anfangs eingestehen wollte.

Ich ließ dich los und lächelte dich an bevor ich mich wieder auf meinen Platz setzte und verlegen auf meine Finger schaute. Zwar hatte ich mir schon oft ausgemalt wie es wohl wäre, wenn du hier wärst. Aber ich wollte keinem dieser Träume eine Chance geben. Im Endeffekt schrieb ich sie auf, weil ich sie so gern los werden wollte.

Wir rückten etwas zusammen und du ließt dich neben mir nieder. Dann nahmen wir unser Thema wieder auf und redeten weiter.

Dann war es endlich kurz vor 0Uhr. Bald war das alte Jahr hinter und das Neue direkt vor uns. Wir standen zusammen draußen auf der Straße und warteten nur drauf, dass es endlich los gehen konnte. Ich war glücklich, denn du standst direkt neben mir und hieltst unauffällig meine Hand. Ich strich mit einem Daumen sanft über deinen Handrücken, wollte dich nie mehr loslassen.

Auch wenn du nicht der Typ Mann warst, den ich auf den ersten Blick attraktiv oder liebenswert fand, so war es der zweite Blick hinter die Fassaden, die diese Gefühle auslöste.

In der kurzen Zeit, in der ich dich kannte, war mir so viel klar geworden und ich hatte zu einigen Dingen meine schon recht eingefahrene Meinung geändert. Und ich merkte jetzt, zum Jahreswechsel, mehr denn je, dass ich sehr froh war dich zu haben.

Die  ersten Raketen gingen in die Luft und du legtest deinen Arm um meine Schultern.

Ich war glücklich, denn wenn ich in das neue Jahr mit dir an meiner Seite starten konnte, dann muss es einfach gut werden!

Samstag, 10. Dezember 2011

We found love

- in a hopeless place

Love 002

 



Es war Winter, auch wenn man davon nichts gespürt hat. Klar, es war kalt aber es lag weder Schnee, noch war irgendetwas gefroren. Aber das war in einer Großstadt nunmal so, dachte sich das Mädchen mit den roten, langen Haaren. Es war noch nich lange her, da hat sie ihre Heimat verlassen. Da, wo winter nur mit Schnee kam un nicht mit Regen.
Sie gab es zu, ein wenig vermisste sie das Gefühl zu Weihnachten. Das Gefühl anzukommen, zur Ruhe zu kommen. Sie vermisste den Geruch von Weihauch wenn sie nach Hause kommt, die Wärme, die sie sonst immer um dies Zeit empfangen hat und, auch wenn sie es nich zugeben will, sie vermisst den Schnee. Dieses weiße, pulvrige Etwas, weches sie so oft schon verzweifeln und frieren ließ.
Sie schaute nach oben in den Himmel. Graue Wolken, aber sicherlich kein Schnee. Irgendwie enttäuschend, fand sie.
Seufzend senkte sie den Blick, strich sich eine rote Haarsträhne nach hinten und lief weiter.

Ihr Herz war schwer wie Stein. Sie wusste nicht wohin mit sich und wohin mit ihren Gedanken. Sie hoffte, dass, wie so oft, ein nächtlicher Spaziergang alles wieder richten würde. Die Gedanken würden sich ordnen und sie zu einer Lösung bringen. In ihrer Jackentasche kramte sie nach der Schachtel Menthol-Zigaretten. Ihr gefiel der Geschmack von leichter frische wenn sie den blauen Dunst einsog. Natürlich wusste sie auch, dass Rauchen nicht gut für sie war, aber sie tat es trotzdem. In ihrer jungen, naiven Art redete sie sich ein, dass sie so besser abschalten könne.

Ihre Füße trugen sie immer weiter, ohne dass sie wusst, wohin sie sie trugen.

Seit Stunden hatte er sich nicht gemeldet. Das machte sie sauer, aber sie wusste nicht warum. Schließlich hatte se dazu gar kein Recht. Er gehörte ihr nicht, also konnte er tun und lassen was er wollte.

Es hatte so lang gedauert bis sie verstand, dass sie ihn liebte. Aber sie wusste nicht so recht, wie sie das ihm vermitteln sollte.
Die Nächte, die sie durch telefoniert hatten, waren Balsam für ihre geschundene Seele, die sich einfach nur nach etwas Liebe und Zuneigung sehnte. Sie hatten so viel gemeinsam und waren doch so unterschiedlich. Aber genau das mochte die Rothaarige so sehr.

Als sie sich umschaute bemerkte sie, dass sie mitten in einem Park stand. Sie fand es ein wneig gruselig, da es ja mitten in der Nacht war, aber irgendwie kehrte bei ihr sofort das Gefühl der Ruhe ein. Ihre Gedanken wurden langsamer, klarer. Sie ging auch immer langsamer bis sie stehen blieb. Als sie ihr Gesicht hob und in den Himmel schaute spürte sie ein paar kleine Wassertropfen auf ihrem Gesicht. „Es regnet“, flüsterte sie in die Dunkelheit. Es wurden immer mehr Tropfen bis ihr Gesicht ganz und gar von Wasser bedeckt war. Sie vergaß alles um sich herum, spürte nur den Regen auf ihrer Haut und das Gefühl vollkommener Glückseeligkeit.

Erschrocken rieß sie die Augen auf, als sie plötzlich keinen Regen mehr spürte sondern ihn nur auf einen Widerstand prasseln hörte. Zwei ihr sehr bekannte Augen schauten sie an.
„Du hier?“
„Du hast gesagt, du wartest auf den Prinzen, der dir den Regenschirm über den Kopf hält. Hier bin ich.“
Einen kleinen Moment brauchten diese Wörter um zu ihr durchzuringen bis sie anfing zu strahlen und auf ihre kindliche, süße Art den jungen Mann ihr gegenüber zu umarmen.
„Wie hast du mich gefunden?“
„Ich bin einfach dahin gegangen, wo ich hingehen würde an deiner Stelle.“
„Ich liebe dich“

Vorsichtig schloss sie die Augen und spürte nur noch seine warmen Lippen auf ihre.

It's the way I'm feeling
I just can’t deny

Willkommen!

Hallo lieber Leser!

Ja, die Rumi hat einen neuen Blog. Aber dieser Blog wird euer Leben verändern… oder so ähnlich. Denn ab heute findet ihr hier alle meine Storys!
Also gibt es hier kein Review, keine Schminke. Sondern nur selbstgeschriebene Geschichten und Texte. Denn leider gehen die viel zu oft auf meinem Blog Pandoras Heart unter!

Ich hoffe ihr werdet diesen Blog verfolgen und euren Freunden davon erzählen!

Rumi

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